Publikationen

MÜLLMAGAZIN Fachzeitschrift für ökologische Abfallwirtschaft, Abfallvermeidung und Umweltvorsorge (01.07.2006)

Vergangenheit, Gegenwart und Zukunft - Der Emissionsbilanz zufolge trägt die Abfallwirtschaft mengenmäßig nur unwesentlich zur Feinstaubbelastung bei

Auszug: "Die Diskussion in Medien und Politik über das Thema Feinstaub im Frühjahr 2005 führte auch kurzzeitig zu einer Stellungnahme, die die Abfallwirtschaft ins Gespräch brachte. Michael Braungart stellte die Behauptung auf, daß in Städten die Müllverbrennung die Hauptursache für die hohen Feinstaubwerte sei. Sogar seriöse Medien, wie die Süddeutsche Zeitung haben diese Aussage gedruckt. Dieser Beitrag stellt dar, wie sich die Emissionen der Abfallwirtschaft über die vergangenen Jahre entwickelt haben, wobei sich die Darstellung auf die Emissionen in die Luft/Atmosphäre beschränkt. Diese Bestandsaufnahme und einen Ausblick im Jahr 2005 zu machen, ist auch deshalb sinnvoll, weil das Datum der TA Siedlungsabfall (TASI) neben den immissionsschutzrechtlichen Anforderungen an die Abfallwirtschaft, die entscheidende Randbedingung für die Emissionsentwicklung darstellt."

Bundesministerium für Umwelt, Naturschutz und Reaktorsicherheit, Referat Öffentlichkeitsarbeit, Berlin (01.07.2005)

Müllverbrennung - ein Gefahrenherd? Abschied von der Dioxinschleuder

Auszug: "In den achtziger Jahren waren Müllverbrennungsanlagen (MVA) das Symbol für die Vergiftung der Umwelt: Die Bürger wehrten sich gegen die Wegwerf-Gesellschaft und gegen die €Dioxin-Schleudern€ am Stadtrand. Der Protest war erfolgreich. Heute wird mehr als die Hälfte des Hausmülls (55 %) als Biomüll, Altpapier, Altglas oder Verpackungen verwertet. Seit dem 1. Juni 2005 geht kein Müll mehr unbehandelt auf die Deponie. Und durch strenge Regelungen (siehe die Kapitel am Ende dieses Papiers) spielen Müllverbrennungsanlagen heute bei den Emissionen von Dioxinen, Staub und Schwermetallen keine Rolle mehr. Und das, obwohl die Kapazität der Müllverbrennung sich seit 1985 fast verdoppelt hat"