Charta

Der BDSAV setzt sich für eine technisch hochwertige, sichere und umweltverträgliche Behandlung von gefährlichen Abfällen ein. Dabei ist auf eine größtmögliche Transparenz der Entsorgungsvorgänge zu achten, damit das Vertrauen der Erzeuger und der Öffentlichkeit sichergestellt ist. Für die Entsorgung (Beseitigung und Verwertung) gefährlicher, thermisch zu behandelnder Abfälle hält der BDSAV die Hochtemperaturverbrennung für die beste und umweltfreundlichste Behandlungsmethode.

Die Verwertung gefährlicher Abfälle außerhalb von Hochtemperaturverbrennungsanlagen kann nur dann akzeptiert werden, wenn diese mindestens genauso umweltverträglich ist, wie die Behandlung der entsprechenden Abfälle durch Hochtemperaturverbrennung.

Höchste Umweltstandards können nur dann gewährleistet werden, wenn die optimale Behandlungsmethode bereits am Ort der ursprünglichen Abfallentstehung festgelegt wird. Das Vermischen mit anderen Abfällen zur Verdünnung von Schadstoffbelastungen lehnt der BDSAV demzufolge ab.

Für alle Anlagen, die gefährliche Abfälle thermisch behandeln, müssen die gleichen hohen technischen, organisatorischen und umweltspezifischen Anforderungen gelten. Hierbei fordert der BDSAV die konsequente und bundeseinheitliche Umsetzung aller in Deutschland und Europa geltenden Rechtsvorschriften für alle Anlagen, die gefährliche Abfälle einsetzen.
Der von den Hochtemperaturverbrennungsanlagen erreichte Standard bei der Reduzierung von Emissionen und bei der Arbeitssicherheit darf dabei nicht unterschritten werden.

Bei allen Anlagen, deren Standard nicht diesen Anforderungen entspricht, lehnt der BDSAV die Mitverbrennung gefährlicher Abfälle ab, auch weil dadurch ökologische Nachteile und eine Wettbewerbsverzerrung entstehen können.