Presseinformationen

Gemeinsame Stellungnahme des BDSAV und der ITAD zur WSR Public Consultation der EU. (24.06.2020)

Auszug: "Wegen der gleich gelagerten Interessen haben sich BDSAV und ITAD entschlossen, eine gemeinsame Stellungnahme abzugeben. Wir bedanken uns zunächst, dass Sie uns Gelegenheit geben, zur Revision der EU-Abfallverbringungsverordnung im Rahmen der Konsultation auch Ihnen gegenüber direkt Stellung zu nehmen. Die Möglichkeit zur Konsultation im Rahmen der Anhörung der EU haben sowohl BDSAV und ITAD, die europäischen Organisationen EURITS und CEWEP, als auch der überwiegende Teil der Mitglieder unserer Verbände wahrgenommen bzw. werden dies noch tun. "

Bundesweit einheitliche Anerkennung der Abfallentsorgung als systemrelevante Infrastruktur im Pandemiefall (24.03.2020)

Auszug: "Der Bundesverband Deutscher Sonderabfallverbrennungs-Anlagen e.V. (BDSAV) und die Interessengemeinschaft der Thermischen Abfallbehandlungsanlagen in Deutschland e.V. (ITAD) haben sich in einem dringlichen Appell an die zuständigen Stellen in Bund und Ländern gewandt mit der Bitte, in der Corona Virus-Krise alle abfallwirtschaftlich erforderlichen Maßnahmen und Regelungen bundeseinheitlich zu koordinieren. Hintergrund dieses Appells ist, dass es keine bundeseinheitliche Bewertung darüber gibt, dass die Entsorgungsinfrastruktur durchgehend als systemrelevant eingestuft wird. "Der Aufrechterhaltung der Entsorgungssicherheit für Siedlungsabfälle, für Abfälle aus Quarantänehaushalten und infektiösen Abfällen aus medizinischen Einrichtungen kommt im Pandemiefall eine besondere, hygienetechnische Bedeutung zu. Dazu leisten auch die Sonderabfallverbrennungs-Anlagen für die als gefährlich einzustufenden Abfälle ihren Beitrag", erklärte Jörg Rüdiger, Geschäftsführer des BDSAV, und betont: "Der Föderalismus ist auch in der Abfallwirtschaft eine gute Sache, aber in einer Krisensituation wie aktuell muss der Flickenteppich föderaler Regelungen in zentralen Fragen, wie zum Beispiel der Systemrelevanz, überwunden werden.""

Wechsel in der Geschäftsführung des BDSAV (17.01.2020)

Auszug: "Die Mitgliederversammlung des BDSAV hat am 16.01.2020 Jörg Rüdiger zum neuen Geschäftsführer bestellt. „Der BDSAV dankt Dr. Andreas Neuss, der diese Aufgabe nach mehreren Jahren sehr erfolgreicher Tätigkeit zum Jahreswechsel abgegeben hat, für die geleistete Arbeit“, erklärte der Vorstandsvorsitzende des BDSAV, Andreas Ellerkmann."

Beitritt von REMONDIS Industrie Service stärkt BDSAV (08.01.2020)

Auszug: "Mit dem Beitritt der REMONDIS-Anlage in Bramsche und der REMONDIS SAVA GmbH in Brunsbüttel, die zum Jahreswechsel vollzogen wird, sind ca. 90 % der Anlagen im Verband vertreten. „Wir freuen uns, dass durch den Beitritt dieser Anlagen die Stimme des BDSAV noch mehr Gewicht erhält“, erklärte der Vorstandsvorsitzende des BDSAV, Andreas Ellerkmann"

Der BDSAV erwartet eine konsequente Umsetzung des neuen Deponierechts (22.07.2009)

Auszug: "Der Bundesverband Deutscher Sonderabfallverbrennungs-Anlagen e.V. (BDSAV) begrüßt grundsätzlich das aus seiner Sicht gelungene Regelwerk. Hierzu gehören die konsequente Fortführung des Ablagerungsverbotes für Abfälle mit organischen Anteilen und die weitere Konkretisierung des Verdünnungsverbotes. Die Anlagen der BDSAV-Mitglieder sind in der Lage, die nun nicht mehr deponierbaren gefährlichen Abfälle umweltverträglich zu entsorgen. Wichtig ist jetzt, die neue Verordnung im Vollzug konsequent umzusetzen."

Zunahme gefährlicher Abfälle in Hausmüllverbrennungsanlagen (07.04.2009)

Auszug: "Die Übernahme gefährlicher Abfälle in Hausmüllverbrennungsanlage gefährdet die Sicherheit der Mitarbeiter und Anwohner sowie die Umwelt. Der Bundesverband Deutscher Sonderabfallverbrennungs-Anlagen e.V. (BDSAV) fordert daher die Überführung von Sonderabfällen ausschließlich in die dafür entwickelten und gebauten Sonderabfallverbrennungsanlagen. Besonders kritisch betrachtet wird die Rolle der vorgeschalteten Mischanlagen, in denen gefährliche Abfälle mit anderen Abfällen gemischt und Schadstoffe verdünnt werden."

Sonderabfallverbrennung in Deutschland ist Beitrag zum globalen Umweltschutz (22.03.2007)

Auszug: "Der Bundesverband Deutscher Sonderabfallverbrennungs-Anlagen (BDSAV) verfolgt die seit einigen Wochen geführten Diskussionen um den Import von gefährlichen Abfällen in deutsche Sonderabfallverbrennungsanlagen mit Sorge. In dieser Diskussion wird teilweise sogar bezweifelt, dass die Anlagen technisch in der Lage seien, Stoffe wie chlorierte Pestizide sicher zu zerstören. Auch der Aspekt eines „hohen Transportrisikos“ wird als Argument gegen solche Abfallverbringungen angeführt."

Frankfurt: Immer mehr Abfallzwischenlager auf Deponien, aber in Müllverbrennungsanlagen sind noch Kapazitäten vorhanden. (01.07.2006)

Auszug: "Der Bundesverband Deutscher Sonderabfallverbrennungs-Anlagen e.V. (BDSAV) fordert die endgültige Beendigung der Mitverbrennung von Sonderabfällen in MVA zur Schaffung freier Kapazitäten für Hausmüll und Gewerbeabfall."

Sonderabfallverbrennungsanlagen in Deutschland kämpfen ums nackte Überleben (01.10.2003)